Fünf Dinge, die wir über Class wissen

Der Doctor gönnt sich dieses Jahr eine Pause – das wird spätestens jetzt schmerzhaft klar. Im September vor einem Jahr startete die fulminante neunte Doctor Who-Staffel, doch damit die nächste das Niveau halten kann, hat Showrunner und Bald-Ex-Showrunner Steven Moffat bei der BBC etwas Extrazeit ausgehandelt und so müssen wir bis zum Frühling 2017 warten, bis Staffel 10 anläuft. Oder eben bis auf das diesjährige Weihnachtsspecial.

Doch es gibt Ersatz! Denn zum ersten Mal seit 2011 besteht das Whoniversum im Fernsehen nicht mehr aus nur einer Serie. Das neue acht Folgen lange Spin-Off Class startet am 22. Oktober auf dem Onlinekanal BBC 3 und verspricht ein würdiger Ersatz zu werden. Details sind fast genauso streng behütet wie bei Doctor Who selbst, aber einiges wissen wir dennoch jetzt schon:


1. Ja, es wird wirklich ein bisschen wie Buffy.

Als die Serie letztes Jahr angekündigt wurde, bezeichnete meine übereifrige Überschrift sie als „Buffy in England“. Das war zu einem Zeitpunkt, als wir bis auf „Jugendliche kämpfen in einer Schule gegen Monster“ keine Informationen über den Inhalt hatten, doch der Vergleich tauchte auch anderswo auf und wurde schließlich sogar von Class-Autor Patrick Ness aufgegriffen. Dem Empire Magazine gegenüber bestätigte er den Einfluss von Buffy – Im Bann der Dämonen auf Class, und das nicht nur mit Bezug auf den Schauplatz. Er nannte sie auch als Beispiel für eine Serie, die trotz ihres jungen Casts nicht nur für jugendliche, sondern auch für erwachsene Zuschauer gedacht ist.

2. Es wird nichts für Kinder.

Genauso wie die Vampirjagden und Bettszenen in Buffy nicht immer etwas für sehr junge Zuschauer waren, wird auch Class nichts mit einer Kinderserie zu tun haben. Die BBC gab sogar eine offizielle Warnung an Eltern heraus, dass die Serie sich mit „erwachseneren Themen als Doctor Who“ beschäftige und „nicht für ein jüngeres Publikum“ geeignet sei, womit wohl in erster Linie Kinder gemeint sind. „Erwachsener als Doctor Who“ lässt darauf schließen, dass Themen wie Sexualität oder Drogen behandelt werden könnten. Denn was unheimliche Ideen angeht, ist es nach Dark Water und Heaven Sent fast unmöglich, „erwachsener als Doctor Who“ zu sein.

3. Autor Patrick Ness ist ein Grund für saltoschlagenden Optimismus.

Im Genre der Young Adult-Literatur gilt Patrick Ness als einer der besten Autoren zur Zeit und auch wenn ich nur ein Buch von ihm kenne, kann ich dem vorbehaltlos zustimmen. A Monster Calls ist einer der bewegendsten und besondersten Romane, die ich in den letzten paar Jahren gelesen habe (eine Verfilmung, zu der Ness selbst das Drehbuch verfasst hat, kommt in einigen Monaten in die Kinos). Ness ist ein Ausnahmetalent darin, adoleszente Ängste und Hoffnungen in Worte zu fassen sowie das Fantastische mit dem Alltäglichen zu kombinieren. Alles perfekte Voraussetzungen für eine Doctor Who-Mitarbeit – und auch seine Tweets klingen genau richtig.

https://twitter.com/Patrick_Ness/status/651734767663190016

https://twitter.com/Patrick_Ness/status/685762696743108608

https://twitter.com/Patrick_Ness/status/742419775918333953

4. Wer mitspielt (heftig).

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Der Class-Cast (ein sehr schönes Wort) besteht aus Vivian Oparah, Greg Austin, Sophie Hopkins und Fady Elsayed, die vier Sechstklässler spielen, was in Deutschland etwa der elften oder zwölften Klasse entspricht. Außerdem gehört Katherine Kelly dazu, die die neue Lehrerin der Schüler verkörpert… und allem Anschein nach ein dunkles Geheimnis hütet. Ihr dürft gerne raten, was das ist, aber wenn ihr den letzten Punkt lest, wisst ihr es vermutlich schon ein bisschen früher.

5. Ja, das alles hat tatsächlich mit Doctor Who zu tun.

Eine legitime Frage, die früh zu Class gestellt wurde, war: Wo ist die Verbindung zu Doctor Who? Soweit wir wissen, werden weder klassische Doctor Who-Monster noch Doctor Who-Charaktere in der Serie auftauchen. Nun, ein Charakter wird tatsächlich einen kleinen Auftritt haben: Der Doctor selbst. In der ersten, sowie vielleicht auch in der letzten, wird Peter Capaldi höchstpersönlich erscheinen – und das vermutlich um, hier betreten wir das Reich der Spekulationen, die von Katherine Kelly gespielte Lehrerin an der Coal Hill School unterzubringen, nachdem ihr Planet zerstört wurde. Ja, die Lehrerin ist ein Alien. Den Gedanken hatte ich im Gymnasium auch öfter. Im Moment ist dieser Teil aber noch ein Gerücht, das man mit zumindest einer skeptisch gehobenen Augenbraue betrachten sollte.


Wenn ihr mehr erfahren wollt, klickt euch durch die Quellen:

via The Guardian

Screenrant

BBC Blog

Cultbox


Fotos © BBC

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